Ein Bericht von Delil Geyik
In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2026 wurde mir wieder klar, warum mich Polarlichter so packen: Weil es nicht nur „schön“ ist. Es ist Physik, die man fühlen kann – und in dieser Nacht hat sie sich nicht angekündigt wie ein leiser Trend, sondern wie ein Ereignis.
Kurzfakten zur Weltraumwetterlage:
- Sonnenereignis: X1.9-Flare am 18.01., 18:09 UT (mit sehr schneller, erdgerichteter CME, einer Coronal Mass Ejection).
- Eintreffen an der Erde: CME-Schock am 19.01., 19:38 UT (= 20:38 CET), ab da G4 („severe“) erreicht.
- Warum Polarlicht so weit südlich: IMF, das Interplanetare Magnetfeld, stark südwärts – Bz bis −49 nT (das „öffnet“ die Kopplung).
- Sturmstärke (Kp): am 19.01. sprang Kp in den letzten Intervallen auf 8.33 und 8.67 (also praktisch Kp ~8–9−).